Da ich nichts habe, was ich als bloggenswert ansehe, ist hier einfach mal Pause. Ich habe einfach keine Lust über Stress und Spaß im Job, Kinder in der Pubertät, erste Versuche bei ebay, gezogene Zähne, alte oder neue Autos, Haushalt, nicht gestellte Weihnachts-Fragen, Intoleranz oder verfaulenzte Sonntage oder was auch immer zu schreiben.

Von daher: Pause.

Schluckauf und ganz dringend aufs Klo müssen.

Wie soll ich oben was reinschütten, um den Schluckauf zu bekämpfen, wenn ich fürchte, weiter unten läuft es direkt wieder raus?

(Frikadellenbrötchen) war gestern. Der Mainhattener Banker von heute geht zu Klopse Bros. 

Frikadellen.Brötchen de luxe, ja, fast schon galore. Buletten für (fast) jeden Geschmack: Wie bei Goethes Oma oder vielleicht die griechische Variante mit Schafskäse? Oder lieber Fisch? Das ganze auf einem krossen Brötchen,  dazu Salat, Tomaten und diverse Saucen zur Wahl. Großartig.

Ich hatte "Goethes Oma" mit Spreewälder Senf, Tomaten und Salat. Also eher die klassische Variante. Aber die Frikadelle… ein Gedicht. Mit viel Petersilie.  So locker, so lecker. Per.vers lecker!

Hier. Im Büro. Ganz furchtbar viel. Da komme ich gar nicht mehr zum Bloggen. Und abends zuhause brodelt dann das Familienleben, der Hund, die Wäsche und was weiß ich noch alles. Oder ich falle direkt und hundemüde auf die Couch, um später schlaftrunken ins Bett zu wandern. Aber es macht einen Riesenspaß. Dieser Job ist genau das, was ich zu dem Zeitpunkt suchte. Genial. Gut, es bleibt wenig Zeit zum Bloggen. Aber es gibt Wichtigeres. Und ich habe Euch nicht aus den Augen verloren und lese einigermaßen regelmäßig bei Euch mit.

Und weil der nächste Bericht ruft, das Telefon klingelt und meine Büro-To-do-Liste gar nicht kürzer wird, mache ich auch direkt weiter. :-)

Demnächst wieder mehr.

Danke, dass Ihr letzte Woche an mich gedacht habt. Das scheint tatsächlich geholfen zu haben, denn ich habe die OP sehr gut überstanden und fühle mich schon wieder recht fit. Danke, Ihr Lieben!

Ich werde auch bestimmt noch ein bisschen ausführlicher berichten, denn vielleicht will der eine oder andere ja was über kalte, aber gottseidank gutartige Knoten hören, aber im Moment bin ich nicht wirklich kreativ und ein bisschen schreibfaul. Also lege ich mich jetzt wieder auf die Couch und schone mich. Was man nach einer Schilddrüsen-OP auf jeden Fall mindestens zwei Wochen machen soll. Fällt mir persönlich zwar schwer, aber wenn ich mal länger auf war und zum Beispiel mit dem Hund draußen, merke ich doch, dass mich das sehr anstrengt. In diesem Sinne: Bis die Tage! :-)

Mein Mobiltelefon klingelt. Keine Namensanzeige im Display, nur eine Mobilnummer. Sehr ungewöhnlich, denn meine Mobilnummer haben nur sehr wenige Menschen. Und die sind im Normalfall gespeichert, so dass ich den Namen des Anrufers sehen kann. Dieses Mal also nicht. Ich hebe ab (soweit das bei einem Mobiltelefon möglich ist) und melde mich:

Ich: "Nachname"
Anrufer: Klick. Aufgelegt.
Ich: "?"

Weiter im Text, schließlich sind hier im Büro noch einige Umzugskiste zu packen. Aber es klingelt kurz darauf wieder. Wieder gehe ich dran:

Ich: "Hallo?"
Anrufer: "Hallo? Wer schparischt da?"
(Akzent: Türkischer Abstammung, rudimentäre Deutschkenntnisse)
Ich: "Ich!"
Anrufer: "Äh… such isch eigendlisch de ÜmitOrhanAli"
Ich: "Den können Sie hier leider nicht finden. Bitte suchen Sie woanders. Tschüss." Klick.

Lustig. Aber auch seltsam, denn vor ungefähr einem Dreivierteljahr oder so wurde schon mal der ÜmitOrhanAli gesucht. Unter meiner Nummer. Und die Nummer und Stimme des Anrufers waren dieselbe. Mir stellen sich nun einige Fragen: Wer ist ÜmitOrhanAli  und was macht der?  Warum hat der Anrufer die Nummer nicht gespeichert? Gut, er ruft nur selten an.  Aber warum so selten? Warum ist der Anrufer zu blöd, die richtige Nummer einzutippen? Und warum vertippt er sich immer so, dass er ausgerechnet bei mir landet?

Mysteriös!

Der Lieblingskollege (hier: "LK") und ich sprechen über einen gemeinsamen Bekannten, der mit einem Mann zusammenlebt (hier: "GBM"). Im Laufe dieses Gesprächs kommen wir auf einen weiteren Bekannten, der so ein richtiger Schwaller und Schleimer ist. Ein Fähnchen-nach-dem-Wind-Dreher. Ein Opportunist. Oder wie es der LK treffend formulierte: 

"Der X ist ein richtiger Arsch.Kriecher." Ich nicke zustimmend. "Aber so ein richtiger AK. Und beim GBM kriecht er mit dem ganzen Oberkörper rein."

Kopf.Kino superdeluxe.

Ich sitze im Büro und jammere vor mich hin. Mein Rücken schmerzt und ich bin so ängstlich, eine falsche Bewegung zu machen, dass ich nur noch mehr verkrampfe. Eine Kollegin merkt das und fragt, warum ich hier so rumstöhne. Ich klage ihr mein Leid. Sie macht mir ein Angebot: Reiki! Heilenergie für meinen Rücken. So stehen wir kurz darauf an meinem Schreibtisch und die liebe Kollegin legt ihre Hände auf meinen Rücken. Innerhalb weniger Sekunden spüre ich eine angenehme Wärme in meinem Kreuz, sie ein Stechen in den Handflächen und wir beide ein Gefühl der… ja, der Verbundenheit. Schön. Die Schmerzen sind zwar noch da, aber nicht mehr so stark. Nachher macht sie das nochmal. Und morgen auch.

Tolle Kollegen zu haben ist sehr wichtig. Eine Reiki.Meisterin in seinem Büro zu haben – unbezahlbar. Ich bin begeistert!

von Frau Landgeflüster (nämlich aus ihrem wunderschönen Garten) für Frau Landgeflüster!

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Liebe Eva, zu Deinem heutigen Jubeltag gratulieren wir Dir ganz herzlich und wünschen Dir alles Liebe, Glück, Gesundheit, einen Michelmann, der Dich immer liebt, dauerhafte Freude an Deinem Garten, viele Geschenke, liebe Gäste und alles, was Du Dir selbst wünschst!

Lass Dich feiern!

Landgeflüster-Rose2
Landgeflüster-Rose

Die pubertäre Nachbarin hat Besuch und sitzt mit diesem im Garten. Es handelt sich um männlichen Besuch. Also sie wären gerne männlich. Dauert aber noch. Wenn es überhaupt was wird. Ich sitze hier oben am Esstisch und lausche. Zwangsläufig. Denn der sich im Stimmbruch befindliche Jüngling hat keinen rechten Einfluss auf seine Stimmlage. Leider auch nicht auf die Lautstärke. Und so höre ich zu, wie er von Deodorants schwärmt. Nicht von Autos, Baumärkten, dem neuesten technischen Spielzeug oder was diese Testosteron-Pakete in Ausbildung sonst so interessiert. Nein. Er erzählt von A.xe. Und Rex.ona. Er hat sogar eine Dose mitgebracht. Die pubertäre Nachbarin meint, das Deo rieche nach Oma. Der Jüngling meint, es rieche ‘voll. gei.l’. Ich rieche zum Glück nichts. Der Milchbubi schwärmt weiter. Dass er sich das nächste Mal Keine-Ahnung-was-fürn-Stinkefein-von-Axe holen wird. Das rieche nämlich echt.geil und – Zitat – „ziehe die Weiber an“. Yo man, denke ich mir, dusch dich lieber regelmäßig. Das zieht die Weiber nämlich noch mehr an. Wobei bei manchen auch das nichts mehr hilft… :roll:

Gerade geht es um Liebesdinge und es werden die SMS einer anderen Pubertierenden an den anderen anwesenden Jüngling zerpflückt. Und laut vorgelesen.

Was bin ich froh, dass ich nicht mehr so jung bin.